Hey! Bin ich froh wieder eine akkurate Website mein Eigen nennen zu dürfen. Lange hat es gedauert, viele “Frameworks” habe ich getestet. Nun habe ich das Gefühl endlich angekommen zu sein. Die Ideen für diese Website sind da und können glücklicherweise auch in etwa so umgesetzt werden wie ich es mir vorstelle.

Bevor ich überhaupt dazu kam die verschiedenen Frameworks zu testen, habe ich mir Gedanken zu dem Namen gemacht. Einen Namen für etwas zu definieren ist mir in jüngeren Jahren viel leichter von der Hand gelaufen. Lag wahrscheinlich auch daran, dass die Namen meistens auch nur kurz gefallen gefunden haben. Am schlimmsten war die Namensfindung als Unterhalter der gepflegten Minimal-Techno-Szene in den Anfang-2000er-Jahren. Da kam es schonmal vor, sich fast täglich neue Namen zu geben, sowie, wenn man nach seinem Alter Ego gefragt wurde, ratlosigkeit aufkam, da mir mein eigenes Synonym nicht eingefallen ist. Ich werde auf diese Zeit ein späteres Mal eingehen. Platz ist ja genug xD. Mittlerweile ist mir durch die Namensfindung dieser Seite ein ordentliches Arsenal an Domains in die Finger geraten. Es müssen so um die zwanzig, nicht genutzte Domains, mit Namen wie jamamiko oder vxce sein. Persönlich finde ich es ja eine Frechheit Domains zu horten, die bei dem Versuch sie aufzurufen, ins Leere führen. Wie Serdar in einer seiner Shows schon sagte: “Man wird zu dem was man verabscheut”.

Der Name x33u oder xeeu hat keinerlei Bedeutung für garnichts. Es gibt wohl einen Musiker der als zweiten Teil seines Namens Xeeu aufweist. Ob dieser Name, wie in diesem Business üblich, erfunden ist oder nicht kann ich leider nicht sagen. Macht für diese Website auch keinen Unterschied. Ich habe über Google auch chinesiche Bauteile gefunden die x33u als Anhängsel einer ellenlangen kryptischen Bezeichnung hatten. War also ein perfekter Name für diesen Auftritt.

Abgesehen von der Namensfindung, war für mich ein wichtiger Punkt, das System auf welches ich meinen Content abliefern möchte. Da ich mich schon einige Jahre mit der Gestaltung von Internetauftritten beschäftige, wusste ich was nicht in Frage kommt. Mir war es aus der Sicht des Hackers wichtig, wenig Angriffsfläche für Angriffe über das Netz zu bieten. Damit haben sich kommerzielle Produkte wie WordPress, Drupal oder Magento für mich direkt erledigt. Reines html5 kam ebenfalls nicht in Frage, alleine schon aus dem Grund der Unhandlichkeit. Weiterhin sollten keine aufgeblähten Plugins zum Betrieb der Website notwendig sein, ebenfalls musste als Kriterium jeder Vorgang nachvollziehbar sein.

Vor zwei Jahren habe ich mir eine Developer Zeitung in Papierform vom Heise-Verlag zugelegt. In dieser Zeitung habe ich das erste Mal von statischen Website-Generatoren gehört. In diesem Fall von GRAV-CMS. Obwohl ich zu dieser Zeit bereits täglich, seit Jahren mit dem Aufsetzen von Servern und der Inbetriebnahme von Diensten zugebracht habe, lief dieses CMS nicht Out-of-the-box. Nachdem ich dann alle Infos zum unterhalten von GRAV gesammelt habe, war ich mit diesem System schon sehr zufrieden. Trotz der Nachteile eines Angebots mit statischen Websiten, war ich von der Modernität wie diese Webseiten generiert wurden, sehr begeistert. Allerdings hat sich mit der zunehmenden Manipultaion in Form von Styling und dem aufbohren der Funktionen ein für mich zu wartungsintensiven Monster daraus ergeben. Es führte dazu, dass nach durchgeführten Upgrades, welche über das Framework direkt auf dem Server abliefen, die ganze Seite nicht mehr so funktionierte wie es sein sollte. Das kannte ich bisher nur WordPress und deren gammligen Plugins.

Eine Alternative musste her. Nachdem ich, wie so oft in dieser Welt, resigniert habe und mich mit dem kleinsten Übel zufrieden geben wollte (WordPress klickibunti), staß ich über meine Forschung an Docker auf das “Worlds fastest Framework - Hugo”. Ein wirklicher Website-Generator, unabhängig vom Server, geschrieben in golang. Das Einzige was zum Betrieb einer mit goHugo ertsellten Website benötigt wird, ist ein standart-Webserver ohne jegliche Erweiterungen wie Datenbanken oder PHP.

Da ich schon einige Erfahrung im Umgang mit GRAV gesammelt habe, was statische Website anbelangt, bin ich mit Hugo da angekommen wo ich hin wollte. Gut, soviel dazu.

Was erwartet uns, oder den Leser dieser Website? Erwartet nicht viel, umso größer wird die Freude! Nein, diese Seite ist nicht anderes als meine digitale Welt, in der ich meine technische Dokumentationen fahre, in der ich meine Gedanken aufschreibe und vor allem Spaß an der Umsetzung von Projekten habe. Ich möchte mir auch keine Ziele setzen wie oft ich einen Blog poste (auf jeden Fall öfter wie zwei Mal im Jahr), oder welchen Weg ich in den Tutorials einschlage. Es wird weiterhin Linux-lastig mit Blick auf BSD und dem Schwerpunkt Container/Hochverfügbarkeit. Dabei lasse ich die Themen Sicherheit/Datenschutz nicht aus den Augen und werde mich auch zu sozialen Themen äußern. Natürlich alles im Rahmen, da ich hier ja mit Impressum und co. dazu gezwungen werde meine Adresse preis zu geben. Wir leben in schrägen Zeiten, wo man besser überlegt bevor man etwas äußert.

Cheers!